Inforeise Rhodos Mai 2016

Vom 03. bis zum 07. Mai 2016 durfte ich mit dem alteingesessenen Münchener Reiseveranstalter FTI eine mir bis dahin unbekannte griechische Insel kennenlernen: Rhodos. Mit der Sun Express ging der caq. 3stündigeFlug ab Düsseldorf – ein großer, aber übersichtlicher Flughafen, der mit dem ICE von Donauwörth aus über Ingolstadt relativ bequem in gut 5 Stunden zu erreichen ist. Eine Magnetschwebebahn bringt die Passagiere vom Bahnhof und den Parkhäusern aus direkt zu den verschiedenen Terminals und Gates.

Als wir auf Rhodos gegen 19:30 landeten war es schon fast dunkel – die Nähe zum Äquator macht sich bemerkbar, sodass wir auf der knapp 30minütigen Fahrt zu unserem ersten Übernachtungshotel, dem Rodos Palladium***** in Kalithea leider nichts mehr von der Insel sehen konnten. Im Hotel hatten wir nach einem sehr feinen und ausgiebigen Abendessen und einem kurzen Rundgang durch das Haus und die Anlage die Gelegenheit, den Abend auf den großen Balkonen unserer Doppelzimmer ausklingen zu lassen und den uneingeschränkten Ausblick auf das Mittelmeer zu genießen.                                             

Den folgenden Tag begannen wir mit der Besichtigung des Elysium Resort & Spa*****, das nur einen Steinwurf vom Palladium entfernt am relativ feinen Sandstrand von Kalithea liegt. Dieses Hotel beherbergt zu dieser Jahreszeit 80%!!!!!!!! Stammgäste, die vom Wellnessangebot und Service des sehr hochwertig und modern ausgestatteten Hauses schwärmen. Das SPA-Center auf allerhöchstem Niveau begeisterte auch uns total, genauso wie die sehr großzügig gestalteten Superior-Doppelzimmer und Suiten – alle mit direktem Meerblick. Ein Haus für Paare und Alleinreisende, die viel Wert auf ausgewogene Ernährung, Stil und Komfort legen, die erstklassigen Service schätzen und die Seele baumeln lassen wollen.

        

Von Kalithea aus bietet sich ein Spaziergang zu den liebevoll restaurierten „antiken Thermen von Kalithea“ an, die man über einen leicht ansteigenden Fußweg in ca. 45 Minuten erreicht. Der Weg führt an einem alten Naturhafen vorbei, der heute als Tauch- und Schnorchelbasis genutzt wird und außerdem eine urige typisch griechische Taverne beheimatet – mein kleiner Geheimtipp ;-)

     

Den Abend verbrachten wir in Rhodos Stadt – der ganz aus Sandstein erbauten „braunen Stadt“ mit ihrer vollständig erhaltenen Stadtmauer und dem sich auf Rhodos immer wiederholenden Kopfsteinpflaster aus schwarzen und weißen Flusskieseln, die in wunderschönen Mustern in Handarbeit verlegt wurden. Eine sehr kompetente und unterhaltsame Dame von „GetYourGuide“ brachte uns die Ritterstadt und deren ältere und jüngere Geschichte sehr anschaulich näher – danke, liebe Maria!!! Bei der Tour durch die Altstadt darf natürlich der Hafen mit den beiden Hirschen – dem Wappentier von Rhodos – und dem (angeblichen) historischen Standort des „Koloss von Rhodos“ nicht fehlen. Absolut beeindruckend war für mich der kleine Abstecher hinauf zur noch nicht komplett freigelegten Akropolis von Rhodos Stadt. Von hier aus kann man die Stelle sehen, an der Mittelmeer und Ägäis aufeinandertreffen, zwei vollkommen unterschiedliche Meere: Das ruhig vor sich hinplätschernde Mittelmeer auf der einen Seite, auf der anderen Seite die hier eher raue Ägäis, die mit ihren Winden und Wellen vor allem die Wassersportler anzieht. Von unserem Aussichtspunkt aus sieht man sogar bis hinüber zur türkischen Hafenstadt Marmaris, die nur gerade einmal 15km entfernt ist. Das Abendessen in einer griechischen Altstadttaverne ist beinahe ein Muss. Gehen Sie in die Seitenstraßen, abseits vom Touristenrummel, und wählen Sie die kleinste Taverne von allen im verstecktesten Hinterhof – Sie werden von griechischer Gastfreundlichkeit empfangen und verwöhnt. Der Rückweg durch die beleuchteten Gassen von Rhodos Stadt ist an Stimmung und Flair dann kaum zu übertreffen.

                                        

Der dritte Tag unserer Besichtigungstour begann in Faliraki, dem wahrscheinlich bekanntesten und turbulentesten Urlaubsort im Norden der Insel. Das Apollo Beach**** ist das älteste Hotel der Insel und wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet. Schon damals wussten die Menschen das ganzjährig warme Klima der Mittelmeerinsel zu schätzen, die tatsächlich nicht mehr als 7 Regentage im Jahr abbekommt. Seitdem hat sich natürlich eine Menge getan, und das Apollo darf man zu den Hotels zählen, die wir im Reisebüro „blind“ verkaufen können. Es passt rundum einfach alles – und das seit Jahren!

Tags darauf überquerten wir das die Insel in der Mitte durchlaufende Gebirge Richtung Süden. Unglaublich, aber der Temperaturunterschied von Norden nach Süden betrug im Mai schon an die 10°C. Im Hochsommer wird’s hier knackig heiß – 45°C sind keine Ausnahme, und den stetig aufkommenden Wind, der uns im Frühling noch so ein bisschen geärgert hat, begrüßt man im August mit Freuden!

Im Süden werden die Strände steiniger. Zumindest um den Flutsaum zu überqueren, empfehlen sich Badeschuhe. Dafür sind die Hotels hier nach meinem Geschmack. Wurde im Norden noch sehr monumental und in die Höhe gebaut, finden wir hier Hotels mit landestypischem Charakter vor, die nur zwei Stockwerke hoch und im Stil eines griechischen Dorfes angelegt wurden. Unter anderem eines meiner Lieblingshotels auf Rhodos, das Costa Lindia Beach****, das für mich einzige Hotel außerhalb der Türkei, mit dem man den typischen Türkei-Urlauber überzeugen kann ;-), sowie einige Häuser der Mitsis-Hotelgroup wurden uns in und um Kiotari vorgestellt.

                   

Zuvor jedoch, am frühen Morgen, führte uns unser Weg und noch einmal die wunderbare Maria von „GetYourGuide“ nach Lindos, in das schönste Dorf der Insel und zugleich eines der berühmtesten Griechenlands. Die kleinen würfelförmigen Häuser schmiegen sich dicht gedrängt den Hang hinauf. Über dem Dorf erhebt sich die Akropolis. Wir genossen den faszinierenden Ausblick, den blauen Himmel, das kristallklare Wasser, kombiniert mit der blendend weißen Farbe der traditionellen Dorfhäuser. Viele kleine Geschäfte und Handwerksläden laden hier zum Bummeln ein. Diesen Ausflug empfiehlt es sich unbedingt auf die frühen Morgenstunden zu legen. Zum einen wird es im Süden der Insel unglaublich heiß – dies ist auch der Grund, warum die Bewohner vor Urzeiten damit begannen, ihre Häuser gegen die Hitze weiß zu kalken. Zum anderen hat man in der Früh das Städtchen noch ganz für sich. Wenn die Busse erstmal anrollen, ist es vorbei mit der Beschaulichkeit.

                  

Natürlich besuchten wir während der Inforeise noch einige andere Hotels, mit deren Beschreibung ich Sie aber hier nicht langweilen will. Einige sind mir so gut im Gedächtnis geblieben, dass ich Ihnen gerne persönlich davon erzählen und Sie für die Urlaubsdestination „Rhodos“ begeistern möchte. Auch über die verschiedenen Möglichkeiten, die Insel zu erkunden, erzähle ich Ihnen gerne mehr. Sei es mit dem Mietwagen, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder den über unsere Veranstalter gebuchten Ausflügen – ein Abstecher ins Schmetterlingstal, zur Höhle der Wahrheit oder in die kleinen Dörfer im Hinterland der Insel ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Für die ganz hochwertigen 5*****-Hotels gibt es in der Nebensaison unglaubliche Angebote. Genießen Sie z.B. im April die Annehmlichkeiten eines Mitsis Ayila*****, einem topmodernen, ultrastylischen Hotel mit fantastischem Fitness- und Spa-Bereich, und erkunden Sie gleichzeitig die Insel, solange die Temperaturen noch im Angenehmen Bereich liegen!

In diesem Sinne: Kalimera!

Stefanie Benaczek

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